Die MotivationsPotenzialAnalyse (MPA)

Motivation über Emotion messen

Täglich müssen wir Entscheidungen treffen. Sei es im privaten Umfeld oder im beruflichen Bereich. Dabei sind Entscheidungen von einer Vielzahl von Faktoren abhängig:

  • Fakten
  • Einschätzung der Folgen
  • Persönlichen Werten
  • Erfahrungen
  • Begabungen und Talenten
  • … und natürlich Ihren persönlichen Motiven in ihren individuellen Ausprägungen.

Die MotivationsPotenzialAnalyse (MPA) unterstützt Sie dabei, bessere Entscheidungen zu treffen. Die MPA ist eine wissenschaftlich begleitete Analyse, die nicht nur die Motive eines Menschen misst, sondern auch die darin enthaltene Kraft, das Potenzial, sichtbar macht.

Die vollständige MPA wertet 13 Motivkategorien (26 unterschiedliche Motive) aus und misst die jeweilige Stärke, das so genannte Motivationspotenzial. Denn: Motivation ist pure Emotion. Der Mensch strebt grundsätzlich nach körperlichem und seelischem Wohlbefinden.

Wann immer der Mensch Entscheidungen trifft, die im Einklang mit seiner Motivation stehen, entfaltet er das größte Leistungspotenzial. Ob bewusst oder unbewusst, Ihre Motive beeinflussen immer Ihre Entscheidungen, Ihr Verhalten, Ihre Wahrnehmung und Ihre Art der Kommunikation.

Die Vorteile auf einen Blick

  • Präzise Messung von 26 Motiven durch einen neuartigen konstruktivistisch-limbischen Fragebogen
  • Auswertung des Motivationspotenzials – der tatsächlichen Intensität des jeweiligen Motivs
  • Entwicklung wissenschaftlich begleitet durch Dr. Susanne Steiner/TU München
  • Vielseitig einsetzbar (Führung, Karriere, Kommunikation)
  • Einfache Darstellung und gute Nachvollziehbarkeit der jeweiligen Motivationspotenziale
  • Kein „Widerstand“ in der Anwendung durch Verzicht auf bewertende Zuschreibungen

Einsatzgebiete

… in Unternehmen:

  • Personalauswahl- und entwicklung
  • Führungskräfteauswahl und –entwicklung
  • Reflektion des Führungsverhaltens
  • Kommunikation im Beruf
  • Verhalten im Team
  • Teamzusammenstellungen
  • Umgang mit Konflikten

.. im privaten Bereich:

  • Kommunikation im persönlichen Bereich
  • Work-Life-Balance
  • Partnerschaft
  • Umgang mit Konflikten
  • Karriere- und Lebensplanung
  • Berufs- und/oder Studienwahl

In wenigen Schritten zu Ihrer MPA-Auswertung

Bitte fordern Sie noch heute den Zugang zum Fragebogen an und vereinbaren Sie einen Gesprächstermin zur Analyse Ihrer Ergebnisse oder nehmen Sie als Geschäftsführer, Führungskraft oder HR Profi Kontakt mit mir auf, zum Beispiel bei einem geplanten Einsatz der MPA in der Personalauswahl oder -entwicklung.

Der Online-Fragebogen

Im Online-Fragebogen werden Ihnen 108 Aussagen zur Bewertung angeboten, die bei Ihnen jeweils eine emotionale Reaktion auslösen werden (oder auch nicht ). Denn: Motivation – und damit auch die Messung von Motivationspotenzialen – hat immer etwas mit „Gefühl“ zu tun, das bedeutet, wie „anregend“ Sie gewisse Situationen finden.

Alle Aussagen sind nach folgendem Schema aufgebaut :

Situationen, die mir die Möglichkeit bieten, …

… meinen Körper in Aktion zu versetzen, empfinde ich ganz allgemein als …

… überhaupt nicht anregend (1) bis … äußerst anregend (6).

Ihre Bewertung können Sie innerhalb der 6stufigen Skala direkt vornehmen. Bitte antworten Sie aus Ihrem Gefühl heraus. Denken Sie bitte nicht lange nach, sondern versuchen Sie, Ihrem spontanen, ersten Gefühl zu folgen. Es gibt in der Analyse kein Richtig oder Falsch. Bitte antworten Sie offen und ehrlich, und nicht, wie Sie glauben, vielleicht sein zu müssen oder es andere womöglich von Ihnen erwarten.

Das Beantworten der 108 Aussagen nimmt in etwa ca. 15 Minuten Zeit in Anspruch.

Das Auswertungsgespräch

Im Analysegespräch nehmen wir uns ca. 1,5 – 2,0 Stunden Zeit, Ihre Ergebnisse zu reflektieren, individuelle Fragegestellungen zu besprechen und auch mögliche Lösungswege oder Perspektiven aufzuzeigen.

Die MPA testen

Allen Interessenten, die die MPA zunächst einmal testen möchten, biete ich eine kostenfreie Kurzanalyse an. Über folgenden Link gelangen Sie zur Kurzanalyse.

Ein Upgrade auf die volle MPA ist jederzeit möglich – ohne, dass Sie den Fragebogen erneut ausfüllen müssen. Bitte denken Sie daran, im Fragebogen Ihre persönlichen Daten einzutragen und mir parallel eine E-Mail zukommen zu lassen, damit ich Ihnen Ihre Auswertung zusenden kann.

Praxisbeispiel Personalauswahl

Sie haben einen oder mehrere fachlich gleich starke Bewerber. Welcher Bewerber ist nun der geeignetere, um Ihre Unternehmensziele erfolgreich umzusetzen? Wie gut können Sie alleine durch das Bewerbungsgespräch erkennen, ob ein Bewerber die motivationalen Anforderungen der Stelle abdeckt bzw. welcher Bewerber sie am besten abdeckt?

Soll der Bewerber

… mutig Entscheidungen treffen oder lieber Konsens im Team erreichen?

… sehr prinzipienorientiert arbeiten oder über eine situative Flexibilität verfügen?

… nach persönlicher Rückmeldung von Anderen streben oder diese eher aus sich selbst ziehen?

Welcher Bewerber hat die optimale Passung zu den vorhandenen Anforderungen? Gerne unterstütze ich Sie bei der Auswahl geeigneter Bewerber.

Hintergrund MPA

Ausgehend von der Erkenntnis, dass aus Sicht der allgemeinen Psychologie ein Motiv in der Regel ein stabiles (unveränderliches) Persönlichkeitsmerkmal, das durch Anreize der Umwelt angeregt wird, ist, wurden die in der Psychologie unstrittigen „big three“ nach David McClelland Leistung, Macht und Anschluss als Basis für die Entwicklung der Motive und ihrer Definitionen genommen.

Diese “big three” sind auf einem sehr hohen Abstraktionslevel formuliert, so dass die Erfahrungen in der Praxis zeigen, dass eine individuellere Auseinandersetzung auch eine deutlich differenziertere und “filigranere” Herangehensweise sinnvoll und notwendig macht. Aus diesem Grund wurden im Rahmen der Grundlagenarbeit aus den “big three” ebenfalls noch abstrakte – aber schon deutlich konkretere – Motive abgeleitet.

So wurden bspw. aus dem „big-three“ – Basal-Motiv Macht (beschrieben mit Streben nach Einfluss, Kontrolle, Durchsetzung, Wirkung auf Andere, Prestige und Anerkennung) die MPA-Motive Einfluss (Streben nach der Ausgestaltung von Themen), Status (Streben nach öffentlicher Achtung der eigenen Person) und Dominanz (Streben nach dem Gewinnen) abgeleitet.

Sämtliche Motive und Definitionen wurden in mehreren Testreihen auf ihre Trennschärfe hin überprüft, um hieraus 26 fachlich legitimierbare Motive als Grundlage für die MPA zu gewinnen.

Stefan Lapenat, motivation analytics UG, Freiburg

Wissenschaftliche Begleitung

Begleitet wird die MPA durch Frau Dr. Susanne Steiner von der TU München (Lehrstuhl für Psychologie, Forschungsgebiet : Motivation, Volition & Selbstregulation: Grundlagen- & Anwendungsforschung).