#3 Change-Prozesse im Team erfolgreich meistern – aber wie?
Menschen denken bei Veränderungen eher an den Verlust und weniger an das, was sie daraus gewinnen können. Mit welcher Haltung der Umgang mit Veränderungen für alle besser gelingen kann, erarbeiteten Führungskräfte und Teilnehmende in einem meiner Workshops im letzten Jahr:
- Das in Frage stellen des Status Quo bedeutet nicht Ablehnung oder Widerstand, sondern ist Teil des Prozesses.
- Sofortiges Handeln ist nicht immer sinnvoll. Manchmal ist es besser, eine Nacht darüber zu schlafen.
- Das Zurückgreifen auf eigene Ressourcen oder früher erfolgreich eingesetzte Fähigkeiten in derartigen Situationen kann Sicherheit geben.
- Auf Veränderungen systemisch blicken: Wenn ich etwas verändere, wirkt sich das immer auf das System aus, in dem ich mich bewege und somit auch auf andere. Positiv wie negativ.
- Ein Schritt nach vorne, ob er gut oder im Nachhinein betrachtet, nicht gut war, bringt mich weiter in Richtung inneres Wachstum.
- Die Zugehörigkeit zu einem Team und einer Gruppe hilft, besser und widerstandsfähiger mit Veränderungen umzugehen.
- Wenn ich Neues in mein Leben lasse, darf ich Altes auch gehen lassen.
- Ich entscheide, wie ich mit Veränderungen umgehe. Bin ich Opfer oder Gestalter der Situation?
- Veränderungssituationen bedeuten häufig Stress für die Beteiligten. Es ist wichtig, Wege zu kennen und anzuwenden, um den Stress abzubauen.
- Manche Menschen sind langsame Entscheider und müssen erstmal die Veränderung für sich überdenken. Das bedeutet keine Ablehnung. Wenn sie diese für sich durchdacht haben, setzen sie die Veränderung dann oft auch sehr konsequent um.
Reflexionsfragen:
- Wie gehen Sie Veränderungen an?
- Welche positiven oder negativen Gefühle habt Ihr?
- Welche persönlichen Ressourcen habt ihr oder wie können andere Euch unterstützen?


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